durch einen studienwettbewerb wurde das projekt im generalplanermandat und in ständiger zusammenarbeit mit dem amt für denkmalpflege erarbeitet. grundsätzlich galt für beide liegenschaften die eingriffstiefe möglichst gering zu halten und soviel bausubstanz wie möglich zu erhalten, weshalb sich die grundrissgestaltung stark an der historie der gebäude orientiert. die architektonische gestaltung, die farb- und materialgebung hat zum ziel, alt und neu möglichst harmonisch zu einem neuen ganzen werden zu lassen und die wohnungen respektive büros so in eine neue phase zu überführen.

es wurden weitere aspekte wie z.b. altlastensanierung, schallschutz und lärmschutz, bauphysikalische sanierung flachdächer, brandschutzeinrichtungen, fluchtwegeführung, liftmodernisierung, absturzsicherungen, blitzschutz sowie mieterausbauwünsche umgesetzt.

die künftige mischnutzung sieht vor, im sockelgeschoss ladenflächen, in den ersten 3 obergeschossen büroflächen und im 4. obergeschoss sowie dem dachgeschoss jeweils wohnungen zu realisieren. hierbei wird der anpassbarkeit rechnung getragen, indem die büros auf eine wohnnutzung vorbereitet sind und mit minimalen eingriffen umgenutzt werden können, und die büros untereinander geschoss- und gebäudeübergreifend erweiterbar sind. das äussere erscheinungsbild bleibt bis auf wenige rekonstruktive eingriffe weitgehend unverändert.

um eine wohnnutzung zu ermöglichen wurden die fenster für einen ausreichenden lärmschutz ersetzt und die geschossdecken der wohnungen für einen guten schallschutz umgebaut. hierfür wurden die historischen massivholzböden aus- und anschliessend mit neuem trittschallaufbau wieder eingebaut. die haustechnik wurde komplett entwirrt und neu pro geschoss und gebäude autonom aber flexibel verbindbar neu aufgebaut.

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